Heroes have to leave as well …

Wir schreiben den 11.6.11 und es fehlt nicht mehr viel bis Aaron und ich unser Auslandsjahr beendet haben. Um genauer zu sein nur noch vier Arbeitstage. Das ist wenig. Da fragt man sich, wo ist denn die ganze Zeit geblieben? Auch wenn es oft nicht einfach war, habe ich mich doch sehr an das Leben und die Leute hier im Norden Italiens gewöhnt. Und ich werde es vermissen. Sehr sogar. Ist doch alles Banane. Read More »

Mamma Mia Bella Roma

Sooo, ich habe echt lange keinen Eintrag mehr geschrieben, nicht weil ich nicht mehr will, nein weil es so unglaublich viel zu tun gibt! Also fangen wir mal da an, wo wir aufgehört haben. Vor knapp einem Monat war meine Mutter und mein Vater zu Besuch im schnuckeligen Vicenza. Wir haben viele Ausflüge gemacht, lecker gegessen und die entlegensten Ecken des Venetos erkundet. Bassano del Grappa, Venedig, Vicenza, Chioggia. Danke noch einmal für die schöne Woche, hat mir echt viel Freude bereitet. Read More »

Knallhart

Es ist 6 Uhr in der Früh und mein Wecker reißt mich aus meinen zuckersüßen Träumen in die knallharte Realität zurück. Mit zusammengebissenen Zähnen verbinde ich mir die klaffende Wunde am Unterarm mit einem Fetzen meines T-Shirts, damit ich die nächsten Stunden nicht vor Erschöpfung das Bewusstsein verliere. Ich trete hinaus in die Dämmerung und wische mir die Schweißperlen von der Stirn. Alles dreht sich, aber das passt schon. In der Ferne höre ich Maschinengewehre, meine Sinne werden schärfer und ich will gerade mein MG4 nachladen, da hör ich eine Stimme hinter mir. Ich wirbel herum und falle aus dem Bett. Read More »

Der Fäusteabprallapparillo

Viel Zeit ist seit meinem letzten Blogeintrag vergangen, knapp dreieinhalb Wochen. Viel zu viel Zeit, wie ich gestern mit Schrecken feststellte. Also ran an den Speck. Was gibt es denn zu berichten? Na ne Menge! Zum Beispiel war ich eine Woche in Deutschland im schönen Oberberg, um mit meiner Freundin zusammen ihren Geburtstag zu feiern. Da kam es natürlich gelegen, dass meine Mutti ebenfalls einen Tag später Geburtstag hatte und ich so mit meinem Bruder ein Überraschungs-Abendessen planen konnte. Read More »

Von Magie, Las Vegas und Schlammschlachten unter blauem Himmel

Es ist Donnerstagabend, für Aaron und mich hat soeben das Wochenende begonnen. Nachdem wir uns im Theaterkurs ausgetobt hatten, entscheidet man sich dazu den Abend gemütlich im Prince of Wales Pub ausklingen zu lassen, der zum Glück direkt um die Ecke ist. Wir spielen Karten und beobachten die Leute. Irgendwann gegen ein Uhr nachts, wir entschlossen uns soeben dazu nach Hause zu gehen, ruft uns ein dunkelhäutiger Mann aus einer Ecke etwas zu. Er fragte ob wir mit den Karten denn „Magia“ könnten oder so ähnlich. Natürlich nicht. Die nächste Frage war dann: „Do you like Poker?“ Read More »

Venedig zum 3579ten Mal!

Da denkt man sich nichts böses, macht einen harmlosen Ausflug nach Venedig oder in die Berge und wird ständig von Leuten angequatscht, ob man denn nicht ein Foto machen könne, man sähe schließlich so professionell aus mit der Kamera um den Hals. So mache ich schließlich an einem Tag bestimmt zehn Erinnerungsfotos für Menschen aus der ganzen Welt. Der Chinese mit dem strahlenden grinsen und dem Victory Zeichen, der Amerikaner mit dem i Phone und das frischverliebte französische Pärchen. Read More »

Da vorne ist die Post!

Brief an den Leiter der Personalabteilung der Firma XY

Lieber Herr Dukannstmichmalambüggelbützen,

zuerst möchte ich sie darauf hinweisen, dass ich ihre Anstrengungen wissenswertes über meine Person hier auf diesem Blog in Erfahrung zu bringen zu schätzen weiß. Es ist ein außerordentlich gutes Gefühl, wenn man weiß, dass jemand Interesse zeigt! Nun haben sie sich durch den gesamten Blog gekämpft, sich sowohl an den Höhepunkten meines kleinen, bunten Lebens erfreut als auch die negativen Erfahrungen mit einem Lächeln zur Kenntnis genommen. Sicherlich haben sie sich viele, interessante Notizen gemacht, daher fällt es mir nun noch schwerer ihnen die Wahrheit über mich und meine kranke Persönlichkeit zu offenbaren. Ich bin diabolischer Natur, potenzieller Anarchist und lecke nach dem Essen gerne meinen Teller ab. Read More »

Der Engel und der Löwe

Es ist mal wieder ein verregneter Donnerstagabend ich sitze zu Hause und versuche nicht daran zu denken gleich in die kalte, dunkle Winternacht gehen zu müssen. Mit einem Seufzer erhebe ich mich schließlich, greife nach meinem Mantel und trete hinaus. Am Villaggio angekommen, ist das Tor natürlich verschlossen und ich muss mal wieder meine Kletterkünste zum Einsatz bringen. Read More »