Der alltägliche Irrsinn – follia di merda

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Liebe brave, akkurate und stets pünktliche Deutsche, solltet ihr einen Trip in das schöne Neapel geplant haben, vergesst alles was euch euer gutbürgerliches Gewissen seit Geburt an eingetrichtert hat. Hier in Neapel funktioniert ja sowieso alles anders oder gar nicht. Auch meine deutschen Tugenden werden im tagtäglichen Chaos Neapels hart auf die Probe gestellt. Read More »

Napoli, paradiso abitato da diavoli

Napoli, paradiso abitato da diavoli“ – Benedetto Croce
Neapel ist ein Paradies, von Teufeln bewohnt.

Vorsicht! Der nachfolgende Blogeintrag ist für kleinkarierte, langweilige Spießbürger leider nicht geeignet. Diese, die dennoch den Wusch verspüren weiterzulesen, bitte ich auf folgenden Link zu klicken: Ich bin langweilig.

DCIM100GOPROWer schon einmal in Italien war, dem sollte folgende Widersprüchlichkeit aufgefallen sein: Viele Italiener wohnen noch mit dreißig Jahren bei ihren Eltern und führen doch eine intakte Beziehung oder haben ein gepflegtes Sexualleben. Wem dies paradox erscheint, fragt sich in einem nächsten Schritt sicherlich, wie kann dies miteinander vereinbart werden? Read More »

Chi me dà pace? ‘O vino.

Foto 15.03.14 15 42 58Tage… nein Wochen sind vergangen, seit ich meinen letzten Eintrag verfasste und es gibt wieder allerhand erstaunliches und sonderbares zu berichten aus der Welt Süditaliens. Doch zu allererst beginnt ein Blogeintrag wie immer bei der Wahl einer guten und passenden Überschrift. Über die Wochen sammelten sich so einige Titel mit ihren ganz individuellen Geschichten an. Read More »

wir essen bis wir platzen

Foto 03.03.14 17 27 40Wie groß Napoli wirklich ist, wird einem tatsächlich erst dann bewusst, wenn man einmal mit dem Zug von außerhalb in die Stadt fährt. Am Vesuv beginnen sich bereits die ersten wagemutigen Häuser an die grünen Hänge des Vulkas zu schmiegen. Von da an fährt man bestimmt zwanzig Minuten entlang einer Mischung aus chaotisch angeordneten Vorstadtbaracken und alten rauchenden Fabrikschornsteinen, bis man schließlich am, von Spielzeug und Unsinn verkaufenden Ausländern belagerten, Hauptbahnhof ankommt. Read More »

Ma dove cazzo vai, Madonna!

SONY DSCNun ist bereits eine Woche vergangen, seit ich meine Heimat anderer Ufer wegen verließ, um die Wurzeln meiner Ahnen zu suchen! Langsam aber sicher beginne ich mich zu assimilieren, beim joggen trage ich bereits eine Sonnenbrille, morgens trinke ich bis zu drei Espressi auf dem sonnendurchfluteten Balkon und gemeinsam mit meinen Mitbewohnern schmiede ich bereits Pläne für die ersten ausgedehnten Tage am Meer. Read More »

endlich.

I) Die Odyssee

Und es geht wieder los, keine drei Jahre sind vergangen und es treibt mich erneut in meine zweite Heimat Italien. Wie ein Germanischer Fürstensohn, der einst im fernen Rom erzogen wurde, um römische Werte und Ansichten zu teilen, und schließlich als Regimetreuer Staatsdiener reformiert in seine Heimat zurückkehrte, nur eben andersrum.

Foto 21.02.14 08 16 58Das Schicksal hatte es nicht gut gemeint mit mir und das so kurz vor meiner Abreise. Aber keine Nasennebenhöhlenentzündung und keine mich sanft vor dem Sturz bewahrende Motorhaube konnte mich nun noch daran hindern meinen Flug anzutreten. Oder etwa doch? Das selbst ich, Sohn aristokratischster italienischer Züge (wie auch unmerklich an meinem Nachnamen Di Canio (vom HUND) zu erkennen), nicht gottesgleich und unfehlbar war zeigte mir der Billigfluganbieter Germanwings. Read More »