wir essen bis wir platzen

Foto 03.03.14 17 27 40Wie groß Napoli wirklich ist, wird einem tatsächlich erst dann bewusst, wenn man einmal mit dem Zug von außerhalb in die Stadt fährt. Am Vesuv beginnen sich bereits die ersten wagemutigen Häuser an die grünen Hänge des Vulkas zu schmiegen. Von da an fährt man bestimmt zwanzig Minuten entlang einer Mischung aus chaotisch angeordneten Vorstadtbaracken und alten rauchenden Fabrikschornsteinen, bis man schließlich am, von Spielzeug und Unsinn verkaufenden Ausländern belagerten, Hauptbahnhof ankommt. Read More »

Ma dove cazzo vai, Madonna!

SONY DSCNun ist bereits eine Woche vergangen, seit ich meine Heimat anderer Ufer wegen verließ, um die Wurzeln meiner Ahnen zu suchen! Langsam aber sicher beginne ich mich zu assimilieren, beim joggen trage ich bereits eine Sonnenbrille, morgens trinke ich bis zu drei Espressi auf dem sonnendurchfluteten Balkon und gemeinsam mit meinen Mitbewohnern schmiede ich bereits Pläne für die ersten ausgedehnten Tage am Meer. Read More »

endlich.

I) Die Odyssee

Und es geht wieder los, keine drei Jahre sind vergangen und es treibt mich erneut in meine zweite Heimat Italien. Wie ein Germanischer Fürstensohn, der einst im fernen Rom erzogen wurde, um römische Werte und Ansichten zu teilen, und schließlich als Regimetreuer Staatsdiener reformiert in seine Heimat zurückkehrte, nur eben andersrum.

Foto 21.02.14 08 16 58Das Schicksal hatte es nicht gut gemeint mit mir und das so kurz vor meiner Abreise. Aber keine Nasennebenhöhlenentzündung und keine mich sanft vor dem Sturz bewahrende Motorhaube konnte mich nun noch daran hindern meinen Flug anzutreten. Oder etwa doch? Das selbst ich, Sohn aristokratischster italienischer Züge (wie auch unmerklich an meinem Nachnamen Di Canio (vom HUND) zu erkennen), nicht gottesgleich und unfehlbar war zeigte mir der Billigfluganbieter Germanwings. Read More »

Heroes have to leave as well …

Wir schreiben den 11.6.11 und es fehlt nicht mehr viel bis Aaron und ich unser Auslandsjahr beendet haben. Um genauer zu sein nur noch vier Arbeitstage. Das ist wenig. Da fragt man sich, wo ist denn die ganze Zeit geblieben? Auch wenn es oft nicht einfach war, habe ich mich doch sehr an das Leben und die Leute hier im Norden Italiens gewöhnt. Und ich werde es vermissen. Sehr sogar. Ist doch alles Banane. Read More »

Mamma Mia Bella Roma

Sooo, ich habe echt lange keinen Eintrag mehr geschrieben, nicht weil ich nicht mehr will, nein weil es so unglaublich viel zu tun gibt! Also fangen wir mal da an, wo wir aufgehört haben. Vor knapp einem Monat war meine Mutter und mein Vater zu Besuch im schnuckeligen Vicenza. Wir haben viele Ausflüge gemacht, lecker gegessen und die entlegensten Ecken des Venetos erkundet. Bassano del Grappa, Venedig, Vicenza, Chioggia. Danke noch einmal für die schöne Woche, hat mir echt viel Freude bereitet. Read More »

Knallhart

Es ist 6 Uhr in der Früh und mein Wecker reißt mich aus meinen zuckersüßen Träumen in die knallharte Realität zurück. Mit zusammengebissenen Zähnen verbinde ich mir die klaffende Wunde am Unterarm mit einem Fetzen meines T-Shirts, damit ich die nächsten Stunden nicht vor Erschöpfung das Bewusstsein verliere. Ich trete hinaus in die Dämmerung und wische mir die Schweißperlen von der Stirn. Alles dreht sich, aber das passt schon. In der Ferne höre ich Maschinengewehre, meine Sinne werden schärfer und ich will gerade mein MG4 nachladen, da hör ich eine Stimme hinter mir. Ich wirbel herum und falle aus dem Bett. Read More »

Der Fäusteabprallapparillo

Viel Zeit ist seit meinem letzten Blogeintrag vergangen, knapp dreieinhalb Wochen. Viel zu viel Zeit, wie ich gestern mit Schrecken feststellte. Also ran an den Speck. Was gibt es denn zu berichten? Na ne Menge! Zum Beispiel war ich eine Woche in Deutschland im schönen Oberberg, um mit meiner Freundin zusammen ihren Geburtstag zu feiern. Da kam es natürlich gelegen, dass meine Mutti ebenfalls einen Tag später Geburtstag hatte und ich so mit meinem Bruder ein Überraschungs-Abendessen planen konnte. Read More »

Von Magie, Las Vegas und Schlammschlachten unter blauem Himmel

Es ist Donnerstagabend, für Aaron und mich hat soeben das Wochenende begonnen. Nachdem wir uns im Theaterkurs ausgetobt hatten, entscheidet man sich dazu den Abend gemütlich im Prince of Wales Pub ausklingen zu lassen, der zum Glück direkt um die Ecke ist. Wir spielen Karten und beobachten die Leute. Irgendwann gegen ein Uhr nachts, wir entschlossen uns soeben dazu nach Hause zu gehen, ruft uns ein dunkelhäutiger Mann aus einer Ecke etwas zu. Er fragte ob wir mit den Karten denn „Magia“ könnten oder so ähnlich. Natürlich nicht. Die nächste Frage war dann: „Do you like Poker?“ Read More »